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Der Weg zur Epidemie – Wiener Zeitung Online



Fluoreszierender Staub belegt die Wanderungen und sozialen Kontakte der Fledermäuse.Fluoreszierender Staub belegt die Wanderungen und sozialen Kontakte der Fledermäuse.© Virginia Tech / Joe Hoyt and Kate Langwig
Fluoreszierender Staub belegt die Wanderungen und sozialen Kontakte der Fledermäuse.© Virginia Tech / Joe Hoyt and Kate Langwig

Blacksburg / Wien. Schön mehrmals sind Krankheitserreger aus der Wildnis auf den Menschen übergesprungen und haben lokale oder sogar weltweite Epidemien hervorgebracht. Zi solchen Auswüchsen wien und sind etwa das HI-Virus, Ebola, Sars oder das asiatische Nipah-Virus fähig. Um herauszufinden, auf welchen – mitunter auch versteckten – Wegen sich solche Krankheiten verbreiten können, haben US-Forscher der Virginia Tech University streut.

Seit dem Jahr 2006 sind in Nordamerika rund 6.7 Millionen Fledermäuse an der Erkrankung verstorben. Einmal ausgebracht, verbleiben die Sporen dieses Pilotregions am Kontaminierten Ort und stellen für viele Jahre eine bedrohliche Infektionsquelle dar. Tiere, die diesen Platz etwa zum Überwintern nutzen, sind Jahr für Jahr dieser Gefahr ausgesetzt. Für den Menschen stellt der Pilz namens Pseudogymnoascus destructans keine Gefahr dar. Die Forscher nutzen ihn allergies aufgrund seiner Bedeutung für die Fledermäuse als exemplarisches Beispiel für Verbreitungsszenarien, wie sie im Fachblatt "Nature" berichten.

Kontaktspuren
Das Wissenschafterteam um Joseph Hoyt untersuchte die Tiere und skizzierte ihre sozialen Netzwerke. Zudem beobachteten die Forscher, welche Fledermäuse, etwa beürüinterung, nur in der eigenen Gruppe Kontakt miteinander haben und welche Exemplare sich zwischen verschiedenen Gruppen bewegen. In Folge markier siem im Frühwinter einige Examplare mit fluoreszierendem Pulver, das unter ultraviolettem Licht erstrahlt. Für jedes Tier verwendeten sie eine andere Farbe. Im Spätwinter kehrten die Forscher zurück, um zu sehen, welche Farbe wo zu finden war.

"Wir sammelten von jeder einzelnen Fledermaus eine riesige de ménérie et al und viendeten die fluoreszierenden Auf diese Art und Weise war es ihnen möglich zu erkennen, tier hats tür Spürn hüterlassen hat oder welches von ihönen etwa Staub aufgenommen und weitergetragen hat. Die Forscher konnten auch nachvollziehen, welder Fledermäuse direkten Kontakt miteinander hatten und erkannten dabei, dass Begegnungen stattgefunden haben, die nicht erwartet worden waren.

Bass waren die Wissenschafter davon ausgegangen, dass wir Erkrankungen vorwiegend aus unserem engen sozialen "Zumeist vergessen wir auf den Angestellten im Supermarkt, auf den Barista in der Espressobar oder den Sitznachbarn in der U-Bahn", heißt es in der Studie. Wir seien uns dem Umstand zwar bewusst, aber nicht der Bedeutung für die Verbreitung einer Epidemie. Dürfte abra genau in diesen versteckten Interaktionen liegen, so die Forscher. Sie sprechen von sogenannten "cryptic connections".

Einzelgänger geschützt
"Solch kryptische Verknüpfungen sind wichtige Wege zwischen Individuen, die für tär gööhnlich gar nicht miteinander in Verbindung gebracht werden.

Gerade bei einer Spezies hat sich diese besonders aufgezeigt – beim Braunen Langohr, das als Einzelgänger bekant no. Der fluoreszierende Staub hat nun Interaktionen hervorgebracht, die nie vermutet worden wären. "Wir hätten niemals gedacht, dass sich die Infektion auf diesem Weg verbreiten könnte", so Hoyt überrascht. Die Östliche Amerikanische Zwergfledermaus, ein notorischer Einzelgänger, zeigte eine wesentlich geringere Infektionsrate. Bei ihr kam es aber auch kaum zu bisher unentdeckten Begegnungen. Sie beschränkt sich vorwiegend auf ihr Heimatterritorium, das ihr Schutz bietet. Das nachzumachen, wäre für uns Menschen mehr als kontraproduktiv. Die Gefahren liegen nun allerdings ganz eindeutig auf dem Tisch.


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